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Tauben-Schutz |
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Verwilderte Haustauben (Stadttauben) bringen in der Regel katastrophale
Folgen mit sich und stellen Stadtverwaltungen, Hausbesitzer und Hausverwaltungen
diesbezüglich vor enorme Probleme, denn neben Kotverschmutzungen
sind sie gefährliche Krankheitsüberträger. Eine
Taube produziert pro Jahr etwa 5-6 Pfund Kot. Die Schäden die
Tauben Bauwerken alleine durch die Kotverschmutzungen anrichten betragen
allein in Deutschland viele Millionen Euro.
Aus materieller und auch aus hygienischer Sichtweise
gehört die verwilderte Haustaube (Stadttaube) zu der Gruppe der
Schädlinge. Der äußerst aggressive Taubenkot (Salpetersäure)
greift selbst modernste Baumateriallien wie z.B. Beton, Aluminium,
Sandstein und selbst Stahl sowie jede andere Bausubstanz wie Marmor,
Ziegel und dergleichen an. Die Säure dringt in das Material ein
und macht es spröde und unansehnlich. Die Reinigungskosten vervielfachen
sich bei Taubenkot, außerdem ist die Fassade bereits nach kürzester
Zeit wieder unansehnlich und verunstaltet.
Allerdings
wird die gesundheitliche Gefährdung meist immer noch unterschätzt.
Am Körper der verwilderten Haustaube (Stadttaube) sowie im
Nistmaterial befinden sich zahlreiche Parasiten, welche beim Menschen
Juckreiz, Quaddelbildung bis hin zur Allergie führen können.
Dazu gehören u.a. die Taubenzecke, der Taubenfloh, die große
Taubenlaus, die Vogelmilbe u.a. Die bakteriologische Gefährdung
wird unter anderem durch die folgenden Bakterien / Erreger hervorgerufen.
•
Ornithose ( u.U. tödliche Lungenentzündung )
• Listeriose ( Hirnhautentzündung )
• Myxovirose ( Augenentzündung )
• Toxoplasmose ( Entzündung der Leber bzw. Lunge
)
• Paratyphus ( u.U. tödliche Durchfallerkrankung
)
• Salmonellose ( Lebensmittelvergiftung ) |
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Die
Behandlung dieser Krankheiten ist sehr aufwendig und verursacht
zusammen mit den materiellen Schäden pro Jahr Kosten in Höhe
eines mehrstelligen Millionenbetrages.
Die
Dezimierung der Taubenbestände kann nur erreicht werden wenn
den Tauben Nistmöglichkeiten und Nahrung entzogen werden. Wegfangen
und oder Abtöten hilft nur vorübergehend. Die freigewordenen
Nistmöglichkeiten werden innerhalb kurzer Zeit wieder von anderen
Tauben genutzt. Dann dreht sich die Spirale weiter. Im Klartext
heißt das, das nur der Schutz von Gebäuden und Bauwerken
durch bauliche Maßnahmen wie die Montage von Spikes, Netzen
und Elektro-Systemen Abhilfe schaffen können.
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